MET Mannheim

TaufeSarahDavidMai2019.jpgBeschenkt durch Taufen

Geflüchtete reißen mit bei ihrem Aufbruch zu neuem Leben

Dank der engen Kontakte von MET zum katholischen Flüchtlingsseelsorger für Mannheim und Heidelberg, Jochen Winter, und der ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleiterin und MET-Mitglied Pia Marggrander haben einige Geflüchtete und Migranten bei MET eine geistliche Heimat gefunden.

Wenn sie als Christen in ihrer Heimat verfolgt waren und erst hier ihre Sehnsucht, endlich getauft zu werden, in Erfüllung geht, sind das ganz besonders berührende Gottesdienste, wie bei Gerald aus Nigeria.

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Auch der Schwarzafrikaner Christe, der Anfang des Jahres bei MET getauft wurde, bewegte die Mitfeiernden – er sang im Anschluss an seine Taufe in französischer Sprache ein selbstgeschriebenes, selbstkomponiertes Loblied, das in seiner Andacht und Zärtlichkeit von tiefem Glauben Zeugnis gab.

 

Andere gehen einen längeren Weg als Katechumenen, bevor sie die Taufe empfangen. So haben Schima, eine junge Frau aus dem Irak, und Harold aus Albanien in der Osternacht die Taufe empfangen dürfen. Zur Taufvorbereitung durch Jochen Winter gehörte auch eine Fahrt nach Freiburg, wo die beiden zu Beginn der Fastenzeit von Weihbischof Peter Birkhofer in einem Gottesdienst gesegnet worden waren. Das Glaubenszeugnis der jungen Erwachsenen in der Osternacht beeindruckte die Gottesdienstgemeinde.

 

Und natürlich gibt es auch Taufen von Kindern von Geflüchteten. Nicht selten wird dabei die weltumspannende Weite der katholischen Kirche und ihr Reichtum spürbar. So etwa bei der Taufe von Sarah und David – die Eltern beider Kinder kommen aus Nigeria (Bild oben): Die Verwandten stimmten einen mitreißenden afrikanischen Gesang mit Trommeln an

 

So machen uns die Geflüchteten reich.