MET Mannheim

pef_Weltfluechtlingstag_Seite_1.jpgErzdiözese nennt MET

Medienmeldung zum Weltflüchtlingstag erwähnt MET und die Citymesse 10vor10

Die Medieninformation der Erzdiözese Freiburg vom 19. Juni 2018 zum Weltflüchtlingstag beschäftigt sich mit der Frage, wie bei Geflüchteten, die behaupten, Christen zu sein, das Christsein nachgeprüft werden könne. Dabei kommt auch Jochen Winter, Flüchtlingsseelsorger in Mannheim und Heidelberg, zu Wort, der ausführlich auf MET Bezug nimmt:

"... Jochen Winter bietet geflüchteten Menschen mit dem „Mannheimer Evangelisierungsteam“ MET eine neue Art von Gemeinde an: Unkompliziert erreichbar am Knotenpunkt aller Mannheimer Straßenbahnlinien (Marktplatzkirche Sankt Sebastian im Quadrat F 1, 7) trifft sich jeden Sonntag um „10vor10“ (9:50 Uhr) Uhr eine für Fremde offene Kirchengemeinde. Ob Zugezogene aus Deutschland oder aus anderen Orten auf der Welt: „Hier gibt es eine ganz andere Art von Willkommenskultur: Man wird nicht als Fremdkörper wahrgenommen, sondern als willkommener Neuankömmling.“ Vor Beginn des Gottesdienstes sucht Winter in der Bibel-App auf seinem Handy die Sonntagslesung in den Sprachen der gerade anwesenden Gottesdienstbesucher heraus. „Dann geht das Handy durch die Reihe“ – mit Texten auf Kurdisch, Persisch, Englisch oder etwa Türkisch. Die Liedansagen sind natürlich auch auf Englisch, damit die Flüchtlinge sich orientieren können. „Dann fühlen sich gleich alle willkommener“, so Winter.
Jede zweite Woche gibt es ein gemeinsames Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst, bei dem oftmals Alltagsprobleme der Flüchtlinge gelöst werden können. „Ein Flüchtling war früher Fotograf und wünschte sich nun eine Kamera. Da fand sich ein Gemeindemitglied, das noch eine Digitalkamera abtreten konnte.“ Und Jochen Winter ist auf jeden Fall ansprechbereit, wenn ein Flüchtling Gesprächsbedarf hat.
Interkulturelles Lernen wird in dieser Mannheimer Gemeinde gelebt. So gibt es etwa in Nigeria den Brauch, Neugeborene zu segnen, wenn sie das erst Mal in die Kirche kommen. In Mannheim hat die Gemeinde versucht, diesen Brauch aufzugreifen: „Wir haben die Eltern mit den Kindern nach vorne gerufen, ein Segenslied gesungen und Gebete für das Neugeborene gesprochen“, erinnert sich Winter. „Ob wir das wirklich richtig gemacht haben, kann ich nicht sagen, aber sie haben sich gefreut.“

Die ganze Pressemeldung können Sie hier nachlesen: pef_Weltfluechtlingstag.pdf