MET Mannheim

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Kurzfilme und Gespräche

Buntes Treiben bei fünf "blickwechsel"-Abenden

Kurzfilme, Gespräch, Glaube und Leben mit diesen vier Worten lässt sich das Projekt „blickwechsel“ von MET (Mannheimer Evangelisierungs-Team) beschreiben. An fünf Abenden im Herbst wurden im Haus der Katholischen Kirche (Erdgeschoss) in F2 international ausgezeichnete Kurzfilme gezeigt, die zum Gespräch unter den Teilnehmenden anregten. Dabei ging es sowohl um Glaubensinhalte wie Auferstehung als auch um glaubenskritische Fragen: Im Kurzfilm „Rubai“ etwa zweifelt ein irisches Mädchen an der Existenz Gottes und wirbelt dadurch die Erwachsenenwelt durcheinander. 

Gut 30 Personen besuchten jeweils die Abende im "Kirchenfenster" im Mannheimer Haus der Katholischen Kirche. Der Einstieg war meist ungezwungen an Stehtischen - etwa mit der Frage, welche Bilder man zuhause hängen hat und warum, oder, wann man das letzte Kleidungsstück gekauft hat -, bevor man sich in den "Kinosaal" begab. Nach den etwa 10-minütigen Filmen gab es eine Murmelrunde mit dem Sitznachbarn über die ersten Eindrücke. An den Stehtischen ging es dann weiter mit gezielteren Fragen, wodurch man ins Gespräch über Lebens- und Glaubensdinge kam. Manches tiefe Gespräch entstand dabei, manche Erfahrungen, Zweifel und Fragen kamen dabei zur Sprache.

Ein Zeichentrickfilm befasste sich mit dem Thema Tod, wobei der Tod als Person mit Zuneigung gezeichnet wurde, ein anderer mit der Frage, ob wir Traumbildern hinterherlaufen. Hier war es ein Pferd, das mit seinen Erlebnissen zum Nachdenken anregte. Ökologische und Gerechtigskeits-Fragen beim Einkaufen war ein Thema, und der Spielkurzfilm des letzten Abends konfrontierte uns mit der Frage, wie wir reagieren würden, wenn am Weihnachtsabend ein heruntergekommener, verletzter Mensch an unsere Tür klopfen würde, der Jesus Christus sein könnte.

Einige Teilnehmer kamen aus dem Umfeld des sonntäglichen Gottesdienstes, andere  auf Empfehlung durch Freunde oder Hauptamtliche. Das Kennenlernen und die tiefer gehenden Gespräche weckten bei manchen das Interesse an "Mehr". So sind wir dabei, zwei neue "Zellgruppen" zu gründen, die sich 14-tägig treffen, um gemeinsam zu beten, zu singen, das Wort Gottes zu hören und Glaube und Leben ins Wort zu bringen - um gemeinsam mit Gott unterwegs zu sein.